"Gib acht, dass dir die Haut, die dich individuell abgrenzt, nicht kollektiv abgezogen wird!"

Michael Marie Jung


BCBS 239 / MaRisk / Solvency II / Risk Management

Vielen Unternehmen (aus der Finanzdienstleistungsbranche) war und ist es nicht möglich, Risikodaten in angemessener Zeit so zu aggregieren und auszuwerten, dass sie die Risiken ordnungsgemäß steuern können.

 

Es gibt nicht den einen Lösungsansatz. Aber es gibt Themen im Bereich Datenmanagement, denen dringend mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte.

  • Homogenes Begriffsverständnis
  • Metadaten und Data Lineage
  • Risikodaten & Prozess- / Systemarchitektur
  • Datengranularität & Verfügbarkeit
  • Data Governance & Ownership
  • Datenqualitätsmanagement


BI- / Big Data- / Analytics-Strategie

Jeder sagt er hätte es bereits getan und jeder denkt, daß es der andere tut. Big Data ist der Trend unser Zeit, der alles verändern soll. Aber was genau ist Big Data? Wo fängt Big Data an? Sowohl in potentiellen Anwender-Unternehmen als auch in Beraterkreisen herrscht darüber in Wahrheit vor allem eines: Unsicherheit bis Verworrenheit. 

 

Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wo Ihre Big-Data Anwendungsfälle liegen, welche Datenquellen sie auf welche Art und Weise beabsichtigen zu nutzen und welche Technologien (z.B. HANA, Hadoop, HANA Vora, HDInsight, Teradata ...) in diesem Kontext Sinn machen könnten. Vielleicht stellen wir im Zuge dessen auch fest, daß wir erst einmal gemeinsam Ihre BI-Hausaufgaben machen müssen. Neue Technologien alleine lösen keine komplexen Problemstellungen und erst recht sind sie nicht geeignet technische Schulden zu retuschieren.

 

Vielleicht aber ist es Ihnen vorerst auch alles zu groß, zu komplex, zu schnelllebig und zu schwach strukturiert, dann lassen Sie eben andere den ersten Schritt wagen.



Digitalisierung und disruptive Technologien

Politik, Industrie und Beratung haben in Ermangelung einer besseren Idee, gemeinschaftlich entschieden: Die Digitalisierung ist der neue Mega-Trend, der neues Wachstum und Wohlstand schafft. Dabei ist die Geschichte der Digitalisierung doch Ur-Alt (z.B. das Morsen von 1837). Alter Wein in neuen Schläuchen? Was sind disruptive Technologien? Lassen Sie uns doch lieber gemeinsam herausarbeiten, welches datengetriebene Geschäftsmodell Sie wie genau und vor allem mit wem und für wen planen. Und danach sprechen wir über geeignete Technologien und die erforderlichen Rahmenbedingungen, wie Datenschutz, Informationssicherheit (aka. Cyber risk), Compliance, Governance... sie ahnen es schon: So einfach wird die digitale Transformation nicht. Technologie ist nicht kreativ und nicht empathisch. Aus unserer Sicht ist die digitale Transformation ein laufender (Veränderungs-)Prozess, der nicht forciert werden kann, sondern sich genau so viel Zeit nimmt, wie es eben nötig ist. Vielleicht auch mit Rückschritten, Pausen und der Notwendigkeit die Menschen nicht nur abzuholen, sondern auch mitzunehmen.

 



Innovationsmanagement und Design Thinking

Design Thinking ist ein Ansatz, der zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen führen soll. Er basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem die Kreativität fördernden Umfeld zusammen-arbeiten, gemeinsam eine Fragestellung entwickeln, die Bedürfnisse und Motivation von Menschen berücksichtigen und dann Konzepte entwickeln, die mehrfach geprüft werden.

Wir befürworten jede Form von interdisziplinärerer Zusammenarbeit in einem kreativitätsfördernen Umfeld und die Überprüfung von Hypothesen, aber glauben nicht das der kreative Prozess komplett designt und forciert werden kann.

Es kommt vielleicht, wie Dev Patnaik in seinem Hybrid Thinking Ansatz vorschlägt, vielmehr darauf an, empathische Menschen mit unterschiedlicher Ausbildung, aber der Fähigkeit zu hybridem Denken an die richtige Stelle der Organisation zu setzen.



Industrie 4.0 und Smart Factory

Industrie 4.0 ist ein Projekt in der Hightech-Strategie der Bundesregierung (Kabinet Merkel III). Die industrielle Produktion soll mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt werden.

Im April 2013 wurde auf der Hannover-Messe der Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0 vorgelegt. Der Arbeitskreis stand unter dem Vorsitz von Siegfried Dais (Physiker, *1948) und Henning Kagermann (Physiker, *1947), der im Frühjahr 2009 aus Altersgründen in den Ruhestand treten wollte.

Im Februar 2015 erklärte Reinhard Clemens, Geschäftsführer von T-Systems, die Ziele der Plattform für vorerst verfehlt, da es sowohl an konkreten Ergebnissen, als auch an Koordination mangele.

Im Klassiker der BWL, Wöhes „Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“, wird das Thema „Industrie 4.0“ erstmals in der 26. Auflage (2016) angesprochen.

Prof. Dr. Ing. Andreas Syska und Philippe Lièvre kritisieren in "Illusion 4.0" (2016) , daß die Industrie 4.0 auf dem Denkfehler basiert, dass ein nicht lineares und soziales System wie eine Fabrik mit Algorithmen steuerbar ist. Das hat noch nie funktioniert und dies wird auch dieses Mal so sein.